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Neubaugebiet in Hamburg: Neue Mitte Altona

In unserer Reihe „Neubaugebiete in Hamburg“ stellen wir heute die „Neue Mitte Altona“ vor. Nach der HafenCity gehört das Gebiet zu Hamburgs größten Stadtentwicklungsprojekten. Das Ziel ist klar: hier wird mehr Wohnraum für Hamburg geschaffen! Mitten in Altona entsteht auf dem riesigen Areal des still gelegten Güterbahnhofes und alten brachliegenden Brauereiflächen ein neues Wohnquartier. Geplant sind ca. 3.500 Wohnungen für die unterschiedlichsten Zielgruppen. Familien mit Kindern sollen sich im Viertel ebenso zuhause fühlen wie der gut verdienende Single mit hoher Luxusaffinität oder das rüstige Rentnerpaar, das hier einen „goldenen Lebensabend“ verbringen möchte.   Ein Teil der Wohnungen wird im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus realisiert, ein weiterer Teil ist als Eigentumswohnung geplant. Für Baugemeinschaften sind 20 Prozent der Flächen vorgesehen. Die Ansprüche an die entsprechende Infrastruktur sind hoch: Geplant sind derzeit Kitas für über 300 Kinder, umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten, Cafés, Restaurants, Stadtteilschulen und Einrichtungen für Kleingewerbe. Getrennte Wohnviertel wachsen zusammen Zugleich dient die „Neue Mitte Altona“ durch das Anlegen neuer Wegeverbindungen als verbindendes Element zwischen Vierteln, die bislang getrennt waren. Altona-Nord, Ottensen, Bahrenfeld und Altona-Altstadt werden mit …

Die Immobilie als Kapitalanlage?

Nach der Bankenkrise im letzten Jahr und vor allem ganz aktuell durch der zunehmenden Inflationsgefahren als Folge der Finanzprobleme Griechenlands ist die Immobilie als Kapitalanlage wieder stärker in das Blickfeld gerückt. Aus Sicht von Bauträgern, Bausparkassen und Baufinanzierer ist eine Immobilie natürlich immer eine „gute“ Kapitalanlage. Teilweise wird sogar in Anzeigen-Kampagnen ausdrücklich die generelle Überlegenheit der Immobilie gegenüber einer Anlage in Aktien oder Aktienfonds behauptet. Doch die Wirklichkeit ist komplizierter. So gibt es einige Argumente, die für die Immobilie sprechen, aber natürlich auch einige dagegen. Argumente dafür: Diversifikation (Streuung) innerhalb der eigenen Vermögensanlage Schutz in wirtschaftlichen Krisenzeiten: Raum zum Wohnen wird immer benötigt. Wohnraum ist ein lebenswichtiges Gut, wie Luft, Wasser, Nahrung. im Regelfall Wertstabilität (zumindest bei Lage innerhalb eines wirtschaftlich prosperierenden Großraumes wie Hamburg, München, Stuttgart) Inflationsschutz, da Anlage in Sachwerten Nachfrage nach zeitgemäßem (und v. a. energieeffizientem) Wohnraum nimmt trotz der demographischen Entwicklung zu internationaler Vergleich: In Deutschland immer noch niedriges Preisniveau im Vergleich zu Großräumen wie London, Paris oder Barcelona Immobilie kann im Alter selbst genutzt werden: Schutz vor steigenden Mieten und Vermieter-Willkür …