„Wir sind durchgängig erreichbar!“ – Interview mit Jan Philip Werner von der BEHRENDT Gruppe

6. April 2020

In begehrten Stadtteilen realisiert die BEHRENDT Gruppe individuelles Wohneigentum. Mit seinen Eigentums- und Mietwohnungen trägt das Unternehmen dazu bei, den hohen Bedarf an Wohnraum in Hamburg und Umgebung zu decken. Auch in der derzeitigen Corona-Krise zeigt sich Behrendt erfindungsreich. Neben einer umfangreichen Beratung für die Kunden und allen Dienstleistungen, die Sie von der BEHRENDTGruppe gewöhnt sind, werden in den Büros jetzt auch Schutzmasken gebastelt. Lesen Sie unser Interview mit Vertriebsleiter Jan Philip Werner. Viel Freude beim Lesen!

Was ist in Ihrem täglichen Geschäft aktuell anders als gewohnt? Worauf dürfen sich Ihre Kunden weiterhin verlassen?

Jan Philip Werner: Ich würde gerne die zweite Frage zuerst beantworten. Wir sind durchgehend für unsere Kunden erreichbar! Per Mail, Telefon oder über unsere Social-Media-Kanäle, Sie werden bei uns immer einen Ansprechpartner erreichen. Unsere Kunden haben stets oberste Priorität. Und das nicht nur im Verkauf, sondern in der gesamten BEHRENDT Unternehmensgruppe.

Jan Philip Werner im Gespräch mit neubau kompass zur Corona-Krise. Bild: BEHRENDT Gruppe GmbH & Co.KG

Im täglichen Geschäft haben sich hauptsächlich die Prozesse verändert, wir sind deutlich digitaler unterwegs. Wir haben uns sehr zeitnah und vorausschauend mit dem Covid-19 Virus beschäftigt und entsprechende Maßnahmen im Unternehmen eingeleitet. Jede Abteilung hat einen eigenen Pandemieplan, der sich in den Pandemieplan des Gesamtunternehmens einfügt. Des Weiteren werden sämtliche Meetings über Video-Calls abgehalten. Das ermöglicht es auch, von zu Hause aus zu arbeiten. Wir haben Mitarbeiter/innen, die in Risikogruppen fallen oder in der Kinderbetreuung gefordert sind. Diese bleiben konsequent zu Hause und arbeiten dort. Für die anderen Mitarbeiter/innen haben wir ein rotierendes System (Büro/Homeoffice) entwickelt, wodurch wir so das Risiko für eine eventuelle Ansteckung minimieren und den dauerhaften Betrieb sicherstellen können. Unser Büro bleibt so auch durchgehend besetzt.

Gibt es Besichtigungen? Wie laufen diese ab?

Rohbaubesichtigungen oder Besichtigungen am Baugrundstück werden nach individueller Absprache im Einzelfall durchgeführt, allerdings mit ganz klaren Regeln. Der Kunde darf in den letzten 14 Tagen sich in keinem Risikogebiet aufgehalten haben. Der Mindestabstand von 1,50m muss eingehalten werden und es werden Mundschutz sowie Schutzhandschuhe getragen. Wir produzieren im Übrigen die Schutzmasken gerade selbst bei uns im Büro. Die medizinische Versorgung für Krankenhäuser und Arztpraxen geht hier selbstverständlich vor. Uns wurden auch Masken zum Kauf angeboten, diese haben wir allerdings abgelehnt.

Wie beraten Sie Ihre Kunden aktuell?

Unser Büro ist aktuell für Externe nicht zugänglich. Daher beraten wir unsere Kunden ausschließlich digital via Video-Call, am Telefon oder per Mail. Das Feedback unserer Kunden ist darauf sehr positiv. Gerade bei Video-Calls können Sie über Bildschirmteilung eine Präsentation abhalten und die Kunden genauso beraten wie sie es von uns gewohnt sind. Das was ausbleibt sind allerdings die Kaffeespezialitäten, die wir unseren Kunden reichen. Das holen wir aber gerne nach.

Wie läuft die Kaufabwicklung derzeit ab?

Ganz nüchtern betrachtet? Alles wie gewohnt! Ich stehe mit unserem Notariat im sehr engen Austausch und natürlich gibt es einige Veränderungen zum Schutz der Kunden und zu unserem Schutz. Wir haben gemeinsam einen Pandemieplan für die Beurkundungen entwickelt, der unter anderem einen Mindestabstand von 1,50m im Beurkundungszimmer vorsieht.

Unsere Kunden werden gebeten, dass nur die zur Unterzeichnung erforderlichen Personen ins Notariat kommen. Oftmals ist es so, dass Eltern oder Kinder noch mitgebracht werden, davon sehen wir aber aufgrund der aktuellen Situation ab. Auch von unserer Seite kommt nur ein Zeichnungsberechtigter für die Unterschrift. Der jeweilige Kundenberater wird nicht an der Beurkundung teilnehmen.

Falls ein Kunde sich in einer Risikogruppe einordnet und eventuell bedenken hat zum Notariat zu fahren, hat dieser Kunde auch die Möglichkeit, ein Familienmitglied, welches urkundenbeteiligt ist mündlich zu bevollmächtigen. Die Abwicklung des Vertrages verzögert sich dadurch etwas, ist aber sicherlich zum Schutz der Person ein gangbarer Weg. Unser Notariat hat sich ebenfalls in mehrere Teams aufgeteilt, so dass eine Beurkundung stets gewährleistet ist.

Vielen Dank für das Gespräch!

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Unser Titelbild stammt vom Neubauprojekt 269 ISEBEK in Hamburg-Altona (Bild: BEHRENDT Gruppe GmbH & Co KG)