Immobilienmarkt
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Preise für Neubau-Häuser in Hamburg drastisch gestiegen

Vor Kurzem legte die LBS Bausparkasse Schleswig-Holstein-Hamburg ihren jährlichen „Immobilienmarktatlas“ vor. Eine Entspannung des Preisniveaus ist in der Hansestadt derzeit nicht zu erwarten. Obwohl die Preise für Neubauwohnungen im Jahresvergleich zu 2015 „nur“ um ca. 6,7 Prozent angezogen haben.
Der Durchschnittspreis für eine Eigentumswohnung Neubau in Hamburg beträgt aktuell 4.420 EUR/qm.

Spitzenpreise zwischen 7.500 und 8.700 EUR/qm finden sich in Harvestehude und Rotherbaum. Je näher das Neubauprojekt an der Alster liegt, desto teurer ist es  Ähnliches gilt für Uhlenhorst und Hohenfelde – alles Viertel, die seit eh und je zu den exklusivsten in Hamburg gehören. In der neuen HafenCity kostet eine Neubauwohnung im Schnitt EUR 6.224/qm. Das sind rund 200 Euro mehr als in Eppendorf (ca. 6.000 EUR/qm). Die günstigsten Viertel mit Preisen von unter 3.500 Euro pro Quadratmeter Neubauwohnung sind Bergedorf (ca. 3.200 Euro) und Harburg (ca. 3.438 EUR/qm).

Wer sehr viel Glück hat, findet auch noch Neubauprojekte für unter 3.000 EUR/qm. Diese befinden sich naturgemäß in Randlagen, zum Beispiel in Neugraben-Fischbek. Ein Standort, der insbesondere auch für Naturliebhaber reizvoll sein kann, nimmt man die längeren Fahrzeiten in die City in Kauf.

Preissteigerungen für Ein- und Zweifamilienhäuser

Anders sieht es bei neuen Häusern in Hamburg aus. Hier sind die Preise im Jahresvergleich um 16,4 Prozent in die Höhe geschossen. Das liegt zum großen Teil daran, dass es sehr wenige neue Angebote gibt. Wer für sich und seine Familie ein Neubau-Haus in Hamburg sucht, kann von durchschnittlichen Quadratmeterpreisen um die 3.700 EUR ausgehen.
Insbesondere in Innenstadtlagen werden nur sehr selten Neubau-Häuser vermarktet. Und wenn doch, haben Sie ihren stolzen Preis: Viertel wie Ohlsdorf, am Cityrand gelegen, schlagen mit ca. 5.350 EUR/qm zu Buche. Wenig günstiger ist Alsterdorf (5.184EUR/qm). Am tiefsten in die Tasche greifen müssen Käufer im prestigeträchtigen Blankenese: Hier kostet der Quadratmeter ca. 6.267 Euro.

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Neubauvorhaben in zentraler Lage in Altona: Elbside. Foto: Grossmann & Berger

Auch hier: wer an den östlichen Rand der Hansestadt zieht, kommt im Neubaubereich am preisgünstigsten weg. Hier lohnen sich Eidelstedt und Lurup (3.000 EUR/qm) oder Sasel (3.100 Euro/qm).

Zu wenig Neubau-Angebote in der Hansestadt

Wie in fast allen boomenden Metropolen in Deutschland, ist ein Grund für die hohen Preise, dass es einfach nicht genügend Neubau-Angebote in Hamburg gibt. Wie letzte Woche gezeigt, ist die Stadt sehr ambitioniert, wenn es darum geht, neuen Wohnraum zu schaffen. Nur, dass neue Häuser einfach ihre Zeit brauchen, bis sie fertiggestellt sind und bis dahin können schon einige Monate ins Land gehen.

Zum Beispiel beim attraktiven Neubauvorhaben „Elbside“ in Hamburg-Altona. (Foto) Die insgesamt 18 Eigentumswohnungen sind vsl. Anfang 2018 bezugsfertig. Sie wohnen mitten in Altona und erreichen zentrale Einrichtungen des täglichen Bedarfs in wenigen Minuten zu Fuß. Lesen Sie mehr zum Neubauprojekt „Elbside“.

Weitere Bauvorhaben in Hamburg finden Sie auf dem neubau kompass.

 

 

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