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Neubauwohnungen in Hamburg: Ziel aus dem Jahr 2014 ist erreicht

Neubauprojekt in Hamburg-Wandsbek: Wandsbek-Nebendahlstraße

Diese Woche hat es Senatorin Jutta Blankau, in der Hansestadt für die Stadtentwicklung zuständig, wieder einmal betont: Altersgerechtes Wohnen und die Entwicklung neuer Wohnviertel ist ein Fokus in der künftigen Wohnungsbaupolitik Hamburgs. Im selben Atemzug legte die Stadt eine Bilanz zum Wohnungsneubau 2014 vor. Fazit: Es wurden zwar weniger Neubauwohnungen geschaffen als im Jahr zuvor, die Jahres-Zielmarke von 6.000 neuen Wohnungen wurde jedoch sogar mit insgesamt 6.100 Wohnungen überschritten.

Neubauprojekt in Hamburg-Wandsbek: Wandsbek-Nebendahlstraße

Neubauprojekt in Hamburg-Wandsbek: Wandsbek-Nebendahlstraße

11.000 Baugenehmigungen…

Um dem massiven Zuzug in den Großraum Hamburg gerecht zu werden, erteilte die Stadt im vergangenen Jahr insgesamt 10.957 Baugenehmigungen. Demnach werden die meisten Neubauprojekte ab 2015 in Hamburg-Nord entstehen, hier wurden insgesamt 2.645 Genehmigungen erteilt. An zweiter Stelle steht Wandsbek mit 2.532 Baugenehmigungen. Über den Neubau-Boom in Hamburg-Mitte haben wir bereits berichtet.

Das Schlusslicht bei Baugenehmigungen bildet abgesehen von Vorbehaltsgebieten, zu denen unter anderem die HafenCity gehört, der Stadtteil Bergedorf, wo voraussichtlich 572 Neubauprojekte realisiert werden.

… und neue Förderprogramme

Ergänzend verabschiedete die Stadt das Wohnraumförderprogramm für 2015/2016. Demnach wird die Hamburgische Investitions- und Förderbank den Wohnungsbau und die Modernisierung von Wohneinheiten in diesem Jahr mit insgesamt 171 Millionen Euro und in 2016 mit 175 Millionen Euro subventionieren. Damit sollen entsprechend mindestens 2.300 Neubauwohnungen in 2015 gefördert werden.

Insbesondere Familien können von der Hamburger Eigenheimförderung der Hamburgischen Investitions- und Förderbank profitieren. Vergeben werden etwa im Programm „FamilienStartDarlehen“ Darlehen in Höhe von bis zu 70.000 Euro. Mehr zu Förderprogrammen in Hamburg lesen Sie hier.

Preisgrenze für städtische Grundstücke

Um den Neubau preisgünstiger zu gestalten, sollen städtische Grundstücke, die für den geförderten Wohnungsbau in Betracht kommen, maximal 600 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche kosten. Damit sollen nicht zuletzt die späteren Kaufpreise auf einem erschwinglichen Niveau gehalten werden. Generell sollen bei Wohn-Grundstücken strengere Konzept-Ausschreibungen gelten.

Altersgerechte Wohnungen

Ein spezielles Augenmerk liegt auf der Förderung von altersgerechtem Wohnraum. Da auch in der Hansestadt die Anzahl von Menschen über 60 Jahre rapide ansteigt, rückt die Dringlichkeit von so genannten „barrierefreien Wohnungen“ in den Vordergrund. Diese zu fördern und in die Entwicklung neuer Stadtquartiere zu integrieren, ist in diesem Jahr einer der zentralen Punkte für die Wohnraumentwicklung in der Hansestadt. Wir informieren Sie über neue Wohnprojekte und Entwicklungen von Bauvorhaben auf diesem Blog.

In Wandsbek zum Beispiel entsteht das Neubauprojekt „Wandsbek-Nebendahlstraße“ mit 35 Eigentumswohnungen (Foto). Mehr über den Neubau im energieeffizienten KfW 70 Standard lesen Sie hier:

Weitere Neubauprojekte in Hamburg finden Sie auf dem neubau kompass.

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