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Hamburger Stadtteilportraits: Stellingen

Neubauprojekt in Hamburg Stellingen: Wördemann Hof

Vor wenigen Wochen berichteten wir über ein neues Wohngebiet auf einem ehemaligen Fußballfeld im Hamburger Stadtteil Stellingen. Kaum ein Bezirk in der Hansestadt ändert aktuell so rasant sein Gesicht wie Stellingen, im Nordwesten Hamburgs gelegen. Ein Grund, den Stadtteil heute vorzustellen.

Neubauprojekt in Hamburg Stellingen: Wördemann Hof

Neubauprojekt in Hamburg Stellingen: Wördemanns Hof

Stellingen mit seinen rund 24.000 Einwohnern zählt zum Bezirk Eimsbüttel. „Die hippe Szene“ findet man hier noch wenig, der Stadtteil hat sich einen eigenständigen Charakter mit reger Vereinstätigkeit und einem geruhsameren Tempo bewahrt. Ehemals war Stellingen ein holsteinisches Bauerndorf. Der Handel mit Milch und Butter war eine zentrale Erwerbsquelle.

Erste Funde aus der Eisenzeit

Erste Funde von sehr alten Urnenfriedhöfen aus der Eisenzeit verweisen auf eine frühe Besiedelung des Dorfes. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort als „Stelling“ im 14. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert errichtete der damalige König Dänemarks in Stellingen eine Zollstation in der heutigen Kieler Straße. 1927 wurde die Ortschaft in Altona eingemeindet. Der Zweite Weltkrieg richtete große Zerstörungen im Stadtteil an. In Folge hat sich nach dem 2. Weltkrieg der Charakter des Stadtteils rasant verändert.

Stellingen: Unterschiedliche Bebauungsformen

Stellingen bietet je nach Lage völlig unterschiedliche Bebauungskonzepte. Idyllisch präsentiert sich der Nordosten des Stadtteils: hier befindet sich Hagenbecks Tierpark, einer der größten privaten Tierparks weltweit. Auf einer ca. 27 Hektar großen Grünfläche kann man über 2.500 Tiere bewundern.

Im Süden gibt man sich traditionell norddeutsch: Rotklinkerbauten prägen das Bild. Große Mietshaussiedlungen, auch einige Hochhaussiedlungen, zum Beispiel die Hochhaussiedlung „Linse“, haben dem ehemaligen Dorf nach dem 2. Weltkrieg städtischen Charakter verliehen. Daneben gibt es kleinere Siedlungen mit freistehenden Einfamilienhäusern und Reihenhäusern.

Neue Mitte Stellingen

Da es in Stellingen keinen „Ortskern“ gibt, haben Stadtplaner versucht, dem Viertel einen neuen Kern zu verleihen. Erst sollte dieser in der bereits erwähnten Kieler Straße situiert werden, jetzt sind neue Flächen um die Vogt Kölln Straße und Gebiete am Sportplatzring sowie den Uni-Campus im Fokus. Hier wird viel passieren in den nächsten Jahren: nicht zuletzt durch Nachverdichtung sollen Neubaugebiete mit zahlreichen neuen Wohneinheiten zur Miete und zum Kauf entstehen. Zentrales Prinzip ist der Flächentausch.

Eins ist klar: in wenigen Jahren wird es im Stadtteil sehr viel anders aussehen als heute. Planer und Kommunalpolitiker haben unter dem Stichwort „Neue Mitte Stellingen“ viel vor. Zahlreiche Bebauungspläne existieren, Ideenbörsen wurden ins Leben gerufen und Diskussionen mit Ansprechpartnern sollen weiter geführt werden.

Gute Infrastruktur in Stellingen

Familien mit Kindern finden in Stellingen ein umfangreiches Angebot an Betreuungsmöglichkeiten. Des Weiteren gibt es 2 Grundschulen, ein Gymnasium, eine Gesamtschule sowie eine Haupt- und Realschule im Stadtteil.

Was für den Standort Stellingen spricht, sind zweifellos die reibungslosen Anbindungen in die City und in umliegende Stadtteile. Zum Beispiel mit dem Metrobus, der allerdings je nach Verkehrslage auch mal bis zu 30 Minuten in die Innenstadt brauchen kann. Oder die S-Bahn, die ab den Bahnhöfen „Langenfelde“, „Stellingen“ und „Eidelstedt“ verkehrt – oder je nach Wohnlage auch die U-Bahn. Mit dem Pkw erreicht man das Viertel über die Anschlussstelle Hamburg-Stellingen bzw. die Bundesstraßen 4 und 5.

Aktuelle Bauvorhaben in und um Hamburg finden Sie auf dem neubau kompass.

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