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Neubau-Immobilien 2014 und Trends auf dem Immobilienmarkt – ein Gespräch mit Interhomes Vorstand Frank Vierkötter

Frank Vierkoetter, Vorstandsvorsitzender Interhomes

Frank Vierkoetter, Vorstandsvorsitzender Interhomes

In unserer Interviewreihe „Trends auf dem deutschen Immobilienmarkt“ konnten wir dieses Mal den Vorstandsvorsitzenden der Interhomes AG, Frank Vierkötter (Foto), für ein Gespräch gewinnen. Vierkötter ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender der Interhomes AG und für die Bereiche Personal, Finanzen, Projektentwicklung, Vertrieb, Marketing und Kundenzufriedenheit verantwortlich. Im Mai 2013 wurde Frank Vierkötter in der Jahreshauptversammlung des BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen in Berlin für weitere 3 Jahre zum Vizepräsidenten berufen. Damit setzt er seine Amtszeit um eine weitere Wahlperiode fort. Wir wollten unter anderem wissen, welche Entwicklungen der Markt für Neubau-Immobilien 2014 und in den nächsten Jahren nehmen wird.

Die INTERHOMES AG errichtet Neubau-Immobilien im gesamten Bundesgebiet. Welche Entwicklungen nehmen Sie auf dem deutschen Immobilienmarkt bezogen auf die Nachfrage und auf bevorzugte Immobilientypen derzeit wahr?

Frank Vierkötter: Insgesamt verkaufen sich bundesweit sowohl Familienhäuser als auch der Geschosswohnungsbau (dieser natürlich lageabhängig) inzwischen beide gleich gut. In der Vergangenheit lagen die Familienhäuser in den Verkaufszahlen etwas weiter vorn, es ist derzeit aber eine Rückbesinnung vor allem älterer Zielgruppen auf stadtnahe Wohnungen zu verzeichnen.

Was sind derzeit Ihrer Ansicht nach die 3 auffälligsten Trends auf dem Immobilienmarkt in Deutschland?

Frank Vierkötter: Meiner Ansicht nach sind zwei wichtige Trends auf dem deutschen Immobilienmarkt zu verzeichnen:Es gibt wenig Neubau von preisgünstigem Geschosswohnungsbau, sowohl als Eigentumsmaßnahme als auch im Mietwohnungsbau. Zudem stellen wir eine Rückbesinnung der Immobilie als Anlage fest.

Mit „Starthomes“ haben Sie vor wenigen Wochen ein neues Vertriebskonzept gestartet. Sie sagen „Jeder, der monatlich Miete für eine Wohnung zahlen kann, kann auch ein Haus kaufen“. Könnten Sie das näher erklären?

Frank Vierkötter: „Kaufen statt mieten“ heißt das Motto von Starthomes, der neuen Produktlinie der INTERHOMES AG. Während deutschlandweit über fehlenden Mietraum diskutiert wird, wollen wir Fakten schaffen. Wir sind überzeugt davon, dass man als Alternative zur Mietwohnung auch zu einer vergleichbaren monatlichen Belastung ein eigenes Haus mit Garten kaufen kann. Und das ist unser Ansatz bei Starthomes.

Die Starthomes-Häuser können so preiswert angeboten werden, weil sie von A bis Z konsequent nach Kostengesichtspunkten geplant sind und standardisiert gebaut werden. Allerdings wird nicht an der Bauqualität gespart! Ganz im Gegenteil: Die Häuser werden sogar als KfW Effizienzhäuser 70 (EnEV 2009) errichtet.

Es gibt die zwei Hausmodelle „Start 82“ und „Start 118“, deren Namen sich aus deren Größe ableiten. So hat das eine Haus 82m² Wohnfläche bei 3 Zimmern und das andere 118m² Wohnfläche bei bis zu 5 Zimmern. Die Reihenhäuser mit Satteldach werden inkl. voll erschlossenem Grundstück und angelegter Gartenterrasse angeboten.

Neben den Großräumen Hamburg, München, Berlin und Köln: welche Regionen in Deutschland holen als gefragte Immobilienstandorte auf?

Frank Vierkötter: Das sind meiner Ansicht nach grundsätzlich alle Städte mit anerkannter Hochschule bzw. Universität.

Die Attraktivität und der Zulauf zu diesen Standorten werden sich auf die Nachfrage nach Wohnraum und damit auf den Immobilienmarkt auswirken.

Vielen Dank für das Gespräch!

Die Interhomes AG ist mit insgesamt 150 Mitarbeitern und Bauprojekten in Berlin, Hamburg, Bremen, Hannover, Rheinland, Ruhrgebiet, Rhein-Main-Gebiet, Raum Nürnberg und im Raum München vertreten. In etwa 30 Bauprojekten im Jahr werden durchschnittlich 300 – 400 Einheiten verkauft.

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