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Bauvorhaben „Fette Höfe“ in Hamburg-Ottensen

Direkt am Spritzenplatz im Hamburger Stadtteil Ottensen entstehen drei Wohngebäude mit 25 Eigentumswohnungen in einem Ensemble von drei Häusern. Voraussichtlich im Sommer 2013 warten dann Eigentumswohnungen mit zwei bis sechs Zimmern auf neue Eigentümer.

Der attraktive Neubau orientiert sich bewusst an der gewachsenen Bausubstanz und der sozialen Struktur des Quartiers. Große Teile der vorhandenen Altbausubstanz werden integriert, der Charme der Innenhofgrundstücke bleibt erhalten. Das Vorderhaus am Spritzenplatz (Altes Bankhaus) wird um ein Dachgeschoss aufgestockt. Gleichzeitig wird der Altbaukern grundlegend saniert. Der Neubau an der Erzberger Straße bietet eine Kombination aus Wohneinheiten und Gewerbeflächen in der Erdgeschoss-Ebene. In den Hofhäusern entsteht ein reizvoller Mix aus Gewerbelofts für kreative Köpfe und Wohnungen mit verschwenderisch ausgebauten Loggien und Dachterrassen. Die Dachflächen werden gärtnerisch begrünt. Sämtliche Höfe bleiben durch die Tiefgarage autofrei.

Das Projekt „Fette Höfe“ orientiert sich an den Vorgaben des KfW 70-Standards. Dafür werden unter anderem eine verbesserte Isolierung, individuell regelbare Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung und Rücklauferwärmung des Fußbodens in den Bädern eingesetzt. Bei der Innenausstattung der Eigentumswohnungen fallen besonders das Eichenparkett in allen Wohnräumen und die bodentiefen Fenster ins Auge. Hochwertige Markenarmaturen werden durch großformatige Fliesen in Bädern und WCs ergänzt.

Lage: Hamburg-Ottensen

Quirlig ist es hier und zugleich historisch, und es erinnert ein bisschen an den Berliner Kiez. Wer fremd ist, irrt zunächst durch verwinkelte Gassen und wundert sich, dass manche Straßen im spitzen Winkel aufeinander zulaufen. Wo sie sich treffen, wurden keilförmige Wohnhäuser in die Winkel hinein gequetscht, die „Ottenser Nasen“. In den Hinterhöfen der ehemaligen Arbeiterquartiere sind bunte Plätze der Begegnung entstanden mit Cafés und internationalen Restaurants. Die Werkstatthallen dienen heute als Kulturzentren. Bestes Beispiel und unübersehbar: Das rosa Gebäude der Fabrik in der Barnerstraße.

Der Anteil an Sozialwohnungen ist in Ottensen noch immer hoch, und dennoch ist der Stadtteil kein sozialer Brennpunkt. Menschliches Miteinander ist hier selbstverständlich. Wohnen und Arbeiten ist hier kein Modell, hier wird es einfach gelebt. Mehrmals in der Woche trifft man sich zum Wochenmarkt auf dem zentralen Spritzenplatz. Jedes Jahr im Juni wird bei der Altonale auf den Straßen kräftig gefeiert.

Projekt "Fette Höfe" in Ottensen

Projekt „Fette Höfe“ in Ottensen

Das Wohn- und Gewerbequartier „Fette Höfe“ ist durch den Verkehrsknotenpunkt Altona mit Fernbahnhof und S-Bahn an den öffentlichen Personenverkehr angebunden. Die Entfernung zum Haltepunkt beträgt 400 m. Das Hamburger Zentrum mit Jungfernstieg und Hauptbahnhof ist nach rund fünf km erreicht. Zum Flughafen Hamburg sind es etwa zehn km Fahrweg.

Die wichtigsten Eckdaten:

  • Name des Projekts: „Fette Höfe“
  • Neubau von ca. 25 Eigentumswohnungen
  • bezugsfertig: vsl. Sommer 2013
  • Vermarkter: Grossmann & Berger
  • Lage: Stadt Hamburg (Bewertung: 5 Sterne von 5 mögl.)
  • Lage: Hamburg-Ottensen (4,5 Sterne von 5 mögl.)

Weitere Informationen zum Bauvorhaben …

 

1 Kommentar

  1. C.Hauer sagt

    „Der Anteil an Sozialwohnungen ist in Ottensen noch immer hoch, und dennoch ist der Stadtteil kein sozialer Brennpunkt.“

    Der Anteil an Sozialwohnungen in Ottensen ist WEIT unter Durchschnitt (2011: Ottensen 7,8%; Bezirk Altona 10,3%; Hamburg gesamt 11%), Tendenz sinkend- Bindungsabläufe bis 2017 sind bei 7,8% der Sozialwohnungen gegeben, auch hier- Tendenz, ebenso wie die Mieten: steigend. Die soziale Mischung ist zwar noch vorhanden, wird jedoch aufgrund der versäumten oder nicht realisierten sozialen Erhaltungsverordnung langfristig schwinden um Platz zu schaffen für solvente, anspruchsvolle Bewohner.
    Das Westend und die Fetten Höfe mögen vielleicht architektonisch eine großartige Leistung darstellen, bedeuten jedoch für das Quartier und seine jetzt schon angekratzte Struktur den Anfang vom Ende.

    Statt weiterhin dekadente Neubauten in Ottensen zu platzieren, sollte sich die Stadt lieber um den Erhalt der sozialen Struktur kümmern, was sie bislang versäumt hat.

    Viele Grüße!

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