Archiv der Kategorie: Eigentumswohnungen

Neubauprojekt: Rosmarin22

Wandsbek zählt nicht zuletzt durch zahlreiche Grünflächen und eine gute Verkehrsanbindung zu den beliebten Stadtteilen in der Hansestadt. In Wandsbek-Gartenstadt, genauer: in der Rosmarinstraße, vermarktet Grossmann & Berger das Neubauprojekt „Rosmarin22“ mit insgesamt 8 Eigentumswohnungen – darunter 2 Penthäuser – der gehobenen Kategorie.

Neubauprojekt in Wandsbek: Rosmarin22. Foto: Grossmann & Berger

Neubauprojekt in Wandsbek: Rosmarin22. Foto: Grossmann & Berger

Die Wohnungen verteilen sich auf ein Mehrfamilienhaus mit zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss. Nicht zuletzt durch die helle Fassade und bronzefarbene Akzente an der Balkonbrüstung wirkt der Neubau innovativ und einladend. Die Wohnungen mit 2 bis 3 Zimmern entstehen auf Grundrissen von ca. 49m² bis ca. 75m².

Gehobene Ausstattung in Wandsbek-Gartenstadt

Jede Wohnung erhält einen Balkon oder eine Terrasse bzw. eine Dachterrasse. Eichenparkett und Fußbodenheizung vermitteln ein angenehmes Raumgefühl. Die Bäder sind mit hochwertigen Markensanitärobjekten von Kaldewei, Hans Grohe und Duravit sowie mit Handtuchheizkörpern ausgestattet. Ein Aufzug und Video-Gegensprechanlagen sowie sechs gegen einen Aufpreis erhältliche Außenstellplätze sind weitere Bestandteile des Neubauprojektes.

Bei der Gestaltung der Innenräume setzt der Bauherr auf offene Wohn-Essbereiche, große Fenster und flexible Grundrisse.

Gute Infrastruktur

Nur wenige Gehminuten sind es bis zur Haltestelle „Friedrich-Ebert-Damm“, von wo aus die Buslinien 36, 171 und 271 abfahren. Die U-Bahn-Station Wandsbek-Gartenstadt (U1) ist rund 1km entfernt. Die Hamburger Innenstadt erreichen Sie bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen PKW.

Nicht zuletzt die gelassene und unaufgeregte Atmosphäre ist es, welche die Wandsbeker an ihrem Stadtteil schätzen. Ideal für Familien mit Kindern: Für den Nachwuchs findet sich die ca. 25 Meter vom Bauvorhaben entfernte Kita „Lavendelweg“ oder eine Grundschule in der nahen Stephanstraße.

Zum Einkaufen braucht man nicht in die Innenstadt, denn das Quarree-Einkaufszentrum am Wandsbeker Markt bietet über 90 Shops, Boutiquen und gastronomische Angebote für jeden Geschmack. Auch Naturliebhaber kommen auf ihre Kosten: zahlreiche Grünanlagen in der Umgebung laden zum Spazieren gehen, Fahrradfahren und Joggen ein.

Die wichtigsten Eckdaten zum Objekt

  • Name des Projektes: Rosmarin22
  • Neubau von 8 Eigentumswohnungen
  • Bezugsfertig: vsl. Herbst 2015
  • Vermarkter: Grossmann & Berger
  • Lage: Hamburg (5 Sterne von 5 möglichen)
  • Lage: Wandsbek (3 Sterne von 5 möglichen)

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Patrizia AG entwickelt Wohnturm in St. Georg

Frankfurt, Stuttgart, Berlin…Hamburg: der Wohnraum in Deutschlands Metropolen steigt in die Höhe. Nach dem Cinammon Tower in der HafenCity ist jetzt in St. Georg ein Wohnturm mit 17 Geschossen und insgesamt 120 Neubauwohnungen geplant. Realisieren wird das Projekt die Patrizia AG.

So soll das geplante Projekt in St. Georg aussehen: ein Hotel und hinten angeschlossen ein Wohnturm. Foto: Patrizia AG

So soll das geplante Projekt in St. Georg aussehen: ein Hotel und hinten angeschlossen ein Wohnturm. Foto: Patrizia AG

Die Fläche in St. Georg rund um die Lindenstraße und gegenüber der Siemens Zentrale, auf welcher der Turm gemeinsam mit einem Hotel der Marriott-Gruppe entstehen soll, ist ca. 4.000 Quadratmeter groß und damit eine der umfangreichsten Brachflächen im Stadtteil. Der entsprechende Bauantrag wurde eingereicht, das Antragsverfahren läuft.

Bauprojekt im Jahr 2008 ist gescheitert

Der Projektentwickler ist guter Dinge, das Bauvorhaben in St. Georg realisieren zu können. Auch, wenn bislang noch nichts genehmigt wurde. Und auch, obwohl Patrizia in eben diesem Baugebiet nicht immer gute Erfahrungen gemacht hat: im Jahr 2008 sollte an der Lindenstraße ein umfangreicher Bürokomplex realisiert werden und weil der Hauptmieter in letzter Sekunde abgesprungen ist, kam es nie zur Umsetzung des Bauvorhabens.

Jetzt haben sich die Zeiten geändert: Bürokomplexe sind aus Investorensicht derzeit eher „out“, deshalb soll es nun also ein Wohnturm und ein Hotel werden. Bleibt zu hoffen, dass der Entwickler dieses Mal mehr Glück hat.

Ein Betreiber für das Hotel ist mit der Biertwirth & Kluth (B&K) Hotel Management GmbH bereits gefunden. Ob es sich bei den 120 geplanten Wohneinheiten um Eigentumswohnungen oder Mietwohnungen handeln wird, soll in nächster Zeit entschieden werden. Fest steht die Bezugsfertigkeit des Wohnobjektes: im Jahr 2018 können die ersten Bewohner einziehen.

Gemischte Gefühle in St. Pauli

Mit dem Gebäudeentwurf beauftragt wurde das Hamburger Architektenbüro Störmer Murphy and Partners. Dieses hat bereits zahlreiche Wohnprojekte bundesweit und in Hamburg realisiert, zum Beispiel das Bavaria Quartier in St. Pauli.

In St. Georg sieht man das Bauvorhaben zwar mit gemischten Gefühlen, man fürchtet einerseits eine Gentrifizierung wie etwa in Berlin, letzten Endes überwiegt jedoch der Optimismus: neuer Wohnraum wird dringend gebraucht und wenn dieser mit dem neuen Wohnturm entsteht, so „why not“ lässt sich die aktuelle Tendenz zusammenfassen. Zumal das dem Bauprojekt angeschlossene Hotel wiederum Touristen und Geschäftsreisende nach St. Georg bringen wird.

Wir informieren Sie, wie es mit dem Wohnturm der Patrizia AG weiter geht. Weiter fortgeschritten ist bereits das ebenfalls von Patrizia vermarktete Neubauprojekt „Unter den Linden – Hamburg“ in Langenhorn.

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Immobilienmarkt Hamburg: Stabile Preisentwicklungen und starke Nachfrage in begehrten Wohnlagen

Die gute Nachricht zuerst: nach Einschätzung Hamburger Immobilienexperten ist in der Hansestadt eine Grenze der Preissteigerungen auf dem Immobilienmarkt erreicht.

Die schlechte Nachricht: noch immer fehlen Neubauwohnungen, insbesondere in den stark nachgefragten Lagen wie Eimsbüttel und Altona/St. Pauli. Das geht aus dem „Wohnimmobilien Marktbericht Deutschland 2013/2014“ hervor, den Engel & Völkers vorgelegt hat.

Neubauprojekt in Hamburg-Volksdorf: Moorbekweg 45

Neubauprojekt in Hamburg-Volksdorf: Moorbekweg 45

Demnach gehören die Standorte um die Außenalster mittlerweile zu den wertstabilsten in Deutschland. Gefragt sind hier Eigentumswohnungen in gehobener Ausstattung. Ebenfalls herrscht eine große Nachfrage nach Wohnungen der Top-Kategorie in renommierten Wohnlagen wie zum Beispiel Harvestehude. Dort kostet der Quadratmeter schon mal bis zu 15.000 Euro. Ebenfalls hoch ist die Nachfrage nach Eigentumswohnungen, Doppelhaushälften und freistehenden Einfamilienhäusern in Elbvororten wie Blankenese.

Insbesondere Familien mit Kindern haben ihre Suche nach Einfamilienhäusern und Doppelhaushälften mittlerweile nach Niendorf oder auch Lokstedt ausgeweitet. Dort gibt es im Vergleich zu zentralen Standorten noch ein verhältnismäßig größeres Angebot zu moderaten Preisen.

Quadratmeterpreise in guten Wohnlagen stagnieren

Prognosen zufolge werden in den sehr guten Wohnlagen die Quadratmeterpreise voraussichtlich in 2014 stagnieren. Sie liegen aktuell zwischen ca. 4.000 und ca. 15.000 Euro. Damit ist vorerst die Spitze erreicht, so erfahrene Makler.

Die Nachfrage in den Walddörfern und dem Alstertal steigt

Was sich auf dem Hamburger Immobilienmarkt ebenfalls derzeit abzeichnet, ist eine steigende Nachfrage nach Wohnlagen in der Nähe von Naherholungsgebieten mit gleichzeitig guter Anbindung ans öffentliche Verkehrsnetz. Insbesondere in den Walddörfern und im Alstertal ist ein Wachstumstrend zu verzeichnen. Auch Viertel wie Marienthal und Volksdorf, wo sich das auf unserem Foto dargestellte Neubauprojekt befindet, erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Weiterhin bleibt die Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt angespannt. Die Nachfrage, insbesondere im Neubaubereich, wird nicht gedeckt. Trotz aller Versuche, wie zum Beispiel in der Hafencity und in der „Neuen Mitte Altona“.

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Das auf unserem Foto dargestellte Neubauprojekt mit 3 freistehenden Einfamilienwohnhäusern entsteht derzeit in Volksdorf. Hier finden Sie mehr dazu.

Hamburger Stadtteilportraits: Stellingen

Vor wenigen Wochen berichteten wir über ein neues Wohngebiet auf einem ehemaligen Fußballfeld im Hamburger Stadtteil Stellingen. Kaum ein Bezirk in der Hansestadt ändert aktuell so rasant sein Gesicht wie Stellingen, im Nordwesten Hamburgs gelegen. Ein Grund, den Stadtteil heute vorzustellen.

Neubauprojekt in Hamburg Stellingen: Wördemann Hof

Neubauprojekt in Hamburg Stellingen: Wördemanns Hof

Stellingen mit seinen rund 24.000 Einwohnern zählt zum Bezirk Eimsbüttel. „Die hippe Szene“ findet man hier noch wenig, der Stadtteil hat sich einen eigenständigen Charakter mit reger Vereinstätigkeit und einem geruhsameren Tempo bewahrt. Ehemals war Stellingen ein holsteinisches Bauerndorf. Der Handel mit Milch und Butter war eine zentrale Erwerbsquelle.

Erste Funde aus der Eisenzeit

Erste Funde von sehr alten Urnenfriedhöfen aus der Eisenzeit verweisen auf eine frühe Besiedelung des Dorfes. Urkundlich erstmals erwähnt wurde der Ort als „Stelling“ im 14. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert errichtete der damalige König Dänemarks in Stellingen eine Zollstation in der heutigen Kieler Straße. 1927 wurde die Ortschaft in Altona eingemeindet. Der Zweite Weltkrieg richtete große Zerstörungen im Stadtteil an. In Folge hat sich nach dem 2. Weltkrieg der Charakter des Stadtteils rasant verändert.

Stellingen: Unterschiedliche Bebauungsformen

Stellingen bietet je nach Lage völlig unterschiedliche Bebauungskonzepte. Idyllisch präsentiert sich der Nordosten des Stadtteils: hier befindet sich Hagenbecks Tierpark, einer der größten privaten Tierparks weltweit. Auf einer ca. 27 Hektar großen Grünfläche kann man über 2.500 Tiere bewundern.

Im Süden gibt man sich traditionell norddeutsch: Rotklinkerbauten prägen das Bild. Große Mietshaussiedlungen, auch einige Hochhaussiedlungen, zum Beispiel die Hochhaussiedlung „Linse“, haben dem ehemaligen Dorf nach dem 2. Weltkrieg städtischen Charakter verliehen. Daneben gibt es kleinere Siedlungen mit freistehenden Einfamilienhäusern und Reihenhäusern.

Neue Mitte Stellingen

Da es in Stellingen keinen „Ortskern“ gibt, haben Stadtplaner versucht, dem Viertel einen neuen Kern zu verleihen. Erst sollte dieser in der bereits erwähnten Kieler Straße situiert werden, jetzt sind neue Flächen um die Vogt Kölln Straße und Gebiete am Sportplatzring sowie den Uni-Campus im Fokus. Hier wird viel passieren in den nächsten Jahren: nicht zuletzt durch Nachverdichtung sollen Neubaugebiete mit zahlreichen neuen Wohneinheiten zur Miete und zum Kauf entstehen. Zentrales Prinzip ist der Flächentausch.

Eins ist klar: in wenigen Jahren wird es im Stadtteil sehr viel anders aussehen als heute. Planer und Kommunalpolitiker haben unter dem Stichwort „Neue Mitte Stellingen“ viel vor. Zahlreiche Bebauungspläne existieren, Ideenbörsen wurden ins Leben gerufen und Diskussionen mit Ansprechpartnern sollen weiter geführt werden.

Gute Infrastruktur in Stellingen

Familien mit Kindern finden in Stellingen ein umfangreiches Angebot an Betreuungsmöglichkeiten. Des Weiteren gibt es 2 Grundschulen, ein Gymnasium, eine Gesamtschule sowie eine Haupt- und Realschule im Stadtteil.

Was für den Standort Stellingen spricht, sind zweifellos die reibungslosen Anbindungen in die City und in umliegende Stadtteile. Zum Beispiel mit dem Metrobus, der allerdings je nach Verkehrslage auch mal bis zu 30 Minuten in die Innenstadt brauchen kann. Oder die S-Bahn, die ab den Bahnhöfen „Langenfelde“, „Stellingen“ und „Eidelstedt“ verkehrt – oder je nach Wohnlage auch die U-Bahn. Mit dem Pkw erreicht man das Viertel über die Anschlussstelle Hamburg-Stellingen bzw. die Bundesstraßen 4 und 5.

Stellingen ist in den Fokus von Bauträgern, Stadtplanern und Kommunalpolitikern gerückt. Einige interessante Neubauprojekte sind bereits im Viertel realisiert, zum Beispiel „Wördemanns Hof“ auf unserem Foto. Lesen Sie mehr zu diesem Wohnbauprojekt.

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Luxus in Hohenfelde: theVIEW Hamburg

Eine Hommage an die großbürgerlichen Kaufmannsvillen vergangener Jahrhunderte, verbunden mit dem Luxus des 21. Jahrhunderts ist „theVIEW Hamburg“, ein neues Bauvorhaben in Hohenfelde. Im Angebot stehen 30 exklusive Eigentumswohnungen mit 1 bis 4 Zimmern und Wohnflächen zwischen ca. 62m² und ca. 304m². Das Spektrum umfasst das moderne City-Apartment ebenso wie das opulente Penthouse. Ebenfalls exklusiv ist die Lage direkt an der Außenalster bzw. an der Hohenfelder Bucht.

Neubauprojekt in Hamburg: theVIEW

Neubauprojekt in Hamburg: theVIEW

Die Architektur kombiniert zum Teil historische Fassaden mit hochmodernen Glaselementen. Stilvolle Balkone, Loggien und Dachterrassen mit hochwertigen Holzbelägen garantieren traumhafte Panoramablicke über die Hansestadt. Es heißt, in Hohenfelde gäbe es die schönsten Sonnenuntergänge Hamburgs – finden Sie es heraus.

Luxuriöses Design

Stellen Sie sich vor: Sie schauen durch große Panoramafenster auf die Alster, unter Ihren Füßen edelstes Parkett, temperiert von einer Fußbodenheizung. Die Grundrisse der hohen Räume sind großzügig angelegt, offene Wohn-Essbereiche vermitteln ein weites Raumgefühl. Die Ausstattung setzt auf zahlreiche kleine Details und den konsequenten Fokus auf edelstes Material. Für Käufer bleibt genügend Raum zur individuellen Gestaltung. Die Bäder erhalten edle Sanitärobjekte von der Firma Bette und großformatige Fliesen.

Wohnen in Hohenfelde

In Hohenfelde liegen idyllische Natur und die Nähe zur pulsierenden Großstadt nah beieinander. Sie haben beides vor der Haustür, wenn Sie sich für theVIEW in der Buchtstraße entscheiden. Ihre Möglichkeiten sind vielfältig: Sie können morgens durch den nahen Alsterpark joggen, nach der Arbeit gemütlich am Alsterufer spazieren oder am Wochenende auf der Alster segeln. Ganz abgesehen von den bereits erwähnten Ausblicken in die Umgebung.

Fußläufig sind Sie in wenigen Minuten im Herzen der City und können wählen zwischen vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten wie edlen Boutiquen, Fachgeschäften, Shoppingcentern und natürlich Supermärkten wie Feinkostläden. Die gastronomische Szene, für die Hamburg nicht umsonst weltweit berühmt ist, und bekannte Kultureinrichtungen erreichen Sie ebenfalls in wenigen Minuten. Und genauso schnell sind Sie, wenn Sie möchten, wieder daheim.

Des Weiteren finden Sie in Hohenfelde Kindergärten, Schulen und zahlreiche Betreuungsmöglichkeiten – jeweils mit unterschiedlichen pädagogischen Ausrichtungen. Mit U-Bahn und Bussen bestehen gute Anbindungen in die umliegenden Stadtteile und natürlich auch ins Zentrum.

Die wichtigsten Eckdaten zu diesem Projekt

Name des Projektes: „theVIEW Hamburg”
• Neubau von 30 Eigentumswohnungen
• Bezugsfertig: auf Anfrage
• Vermarkter: ICON IMMOBILIEN
• Lage: Stadt Hamburg (5 Sterne von 5 möglichen)
• Lage: Hohenfelde (4 Sterne von 5 möglichen)

Lesen Sie mehr zum Bauvorhaben:Aktuelle Bauvorhaben im Großraum Hamburg finden Sie auf dem neubau kompass

Ende August startet Bürgerbeteiligung für Gelände der Esso-Häuser

So viel steht schon mal fest: „Kein Fremdkörper aus Stahl“ sollen sie werden, die Neubau-Immobilien, welche die Bayerische Hausbau auf dem Gelände der ehemaligen Esso Häuser errichten will. Darin sind sich Anwohner, Politiker und Stadtplaner schon mal einig. Wie die neuen Gebäude in St. Pauli konkret aussehen werden, darüber wird ein Beteiligungsverfahren entscheiden, bei dem so viele Vorstellungen und Ideen wie möglich realisiert werden sollen.

Das bislang größte und innovativste Beteiligungsverfahren der Hansestadt

Es ist das bislang umfangreichste Planungsverfahren in der Hansestadt, es ist teuer und es startet Ende August. Mit den Vorbereitungen beauftragt wurde die „Planbude GbR“, die eigens im Rahmen der heftigen Diskussionen um die Essohäuser gegründet wurde. Ziel ist, einen innovativen Planungsprozess für das Gelände zu ermöglichen. Das Beteiligungsverfahren soll eine große Chance für den Stadtteil sein.

Betreten verboten - Baustelle auf Gelände der Essohäuser

Betreten verboten – Baustelle auf Gelände der Essohäuser

Der gesamte Stadtteil St. Pauli wird in das Planungsverfahren mit einbezogen. Dazu wird die Planbude als erstes am Spielbudenplatz ein Ensemble aus mehreren Containern errichten – mit Dachterrasse. Hier können sich die Bewohner treffen, austauschen und Brainstorming betreiben. Geplant sind auch Workshops. Die Kosten für diese Container (nur so viel: der Betrag ist fünfstellig) werden von der Bayerischen Hausbau übernommen. Die Gesamtkosten für das Beteiligungsverfahren wird aller Voraussicht nach die Behörde für Stadtentwicklung und Umbau (BSU) tragen.

Alle Bewohner St. Paulis sollen Zugang zum Beteiligungsverfahren erhalten

Wichtig ist den beteiligten Politikern, dass alle Bewohner St. Paulis Zugang zu dem Planungsverfahren bekommen. Deshalb wird ein Team aus Mitarbeitern der unterschiedlichsten Fachrichtungen zunächst daran arbeiten, neue Planungsmethoden zu entwerfen, um „alle ins Boot“ zu holen. Insgesamt 6 Monate soll allein dieser Schritt dauern. Im Anschluss ist ab Februar 2015 ein städtebaulicher Wettbewerb angesetzt.

Lange diskutiert – abgerissen wurde trotzdem

Lange hat der Streit um die Esso-Häuser gedauert, an dessen Ende die Entscheidung zugunsten des bayerischen Bauträgers fiel. Dieser hat sich auf das Planungsverfahren eingelassen, Insider vermuten, um erstens überhaupt eine Chance auf die Realisierung des Bauprojektes zu haben und zweitens, die Anwohner , denen ein Stück Kiez verloren geht, milder zu stimmen.

240 Neubauwohnungen auf dem Spielbudenplatz

Entstehen werden in den kommenden Jahren auf dem Spielbudenplatz insgesamt 240 Neubauwohnungen – die Hälfte davon ist als Sozialwohnungen für die bisherigen Bewohner der Essohäuser geplant. Eine kleine Entschädigung und ein Kompromiss für diejenigen, die sich mit allen Mitteln gegen den Abriss der Häuser an der Reeperbahn gestemmt haben.

Mit dem Verschwinden der maroden Gebäude in der ersten Maihälfte ging auch ein Stück St. Pauli-Kiez verloren. „Es war wie eine Beerdigung“, so eine ehemalige Bewohnerin. Abgerissen wurde letzten Endes, weil die Gebäude als massiv einsturzgefährdet galten. Bei kaum einem Neubauprojekt in Hamburg sind die Wogen so hoch geschlagen wie bei den Essohäusern. Es bleibt jetzt nach den zahlreichen Turbulenzen zu hoffen, dass auch der Beteiligungsprozess – im guten Sinne – Beispielcharakter haben wird.

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600 Neubauwohnungen im Neubaugebiet in Stellingen

Hamburg entdeckt neue Standorte und wenn nötig auch auf einem Fußballfeld: Am nordwestlichen Rand der Hansestadt, in Stellingen im Bezirk Eimsbüttel, wird jetzt mit 600 Neubauwohnungen auf der Stellinger Kampfbahn ein komplett neues Wohngebiet entstehen. Geplant ist ein bunter Mix aus Eigentumswohnungen und sozialem Wohnungsbau. Hinzukommen drei öffentliche Plätze und zwei neue Tiefgaragen. Insgesamt 37.000m² groß ist das gesamte Gelände der „Urbanisierungszone Stellingen“, wie es im Jargon der Stadtplaner heißt.

Der Flächentausch macht’s möglich

Möglich wird das neue Wohnquartier nur, weil die jetzt dafür vorgesehene Fläche, deren Umfang exakt dem von drei Fußballfeldern entspricht, gegen eine nahezu ebenso große Fläche „getauscht“ wurde. Um das möglich zu machen, ziehen die Sportvereine TSV Stellingen und SV West-Eimsbüttel auf ein aktuell noch als Campus genutztes Gelände der Universität.

Bereits in 2015 bezugsfertig: Neubauprojekt NEO! Hamburg in Stellingen

Bereits in 2015 bezugsfertig: Neubauprojekt NEO! Hamburg in Stellingen

Siegerentwurf steht fest

Auch der Siegerentwurf für das neue Wohnquartier steht bereits fest. Den Wettbewerb gewonnen haben die Hamburger Architekten Coido in Kooperation mit Bruun und Breimann (Freiraumplanung). Entscheidend für die Jury waren die Raumaufteilung des Entwurfes und die harmonische Integration der künftigen Neubauwohnungen in das bestehende Umfeld. Das Architektenteam konnte sich mit seinem Modell gegen 9 Mitbewerber durchsetzen. Baustart ist aller Voraussicht nach 2017.

Mehrfamilienhäuser mit 2 bis 5 Geschossen

Dem vorangegangen ist eine Bürgerbeteiligung, deren Vorgaben bei den Planungen weitestgehend entsprochen wurde. Wichtig war den Stellingern für ihr neues Wohnquartier insbesondere, dass Grünflächen erhalten bleiben, ein Marktplatz und ein Bürgerhaus entstehen. Die Mehrfamilienhäuser werden 2- bis 5-geschossig errichtet.

Stellingen ändert sein Gesicht

Geht es nach dem Willen der Stadtplaner und auch zahlreicher Anwohner, so wird Stellingen in den kommenden Jahren sein Gesicht komplett verändern. Das neue Wohnquartier auf den Fußballfeldern, welches 2017 Gestalt annimmt, ist nur ein erster Schritt dazu. Im Zuge des Umbaus wird auch die gesamte Verkehrsplanung umgewandelt, zum Beispiel durch den Ausbau der A7.

Wir stellen das Viertel, wo derzeit innovative Projekte wie zum Beispiel NEO! Hamburg auf unserem Foto realisiert werden, in den kommenden Wochen ausführlich vor.

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